Morgens um 7 Uhr trafen wir uns mit Mclain am Bryce Inn in Tropic. Mclain lädt die schon gesattelten Pferde aus seinem Anhänger.Sein Heavy Duty Pickup Truck RAM 2500 stand schon mit einen Pferdeanhänger für 5 Pferde am Strassenrand parat. Nach der Bezahlung fuhr er mit uns in die Wüste. Auf einer Schotterpiste und Natursteinstrasse mussten Bachläufe und Engstellen durchquert werden. Nach ca. 6 Meilen waren wir am Ziel, Mclain parkte den Hänger ruckzuck rückwärts in eine kleine Ausbuchtung ein.
Er holte die 5 Pferde aus dem Anhänger. Diese waren schon gesattelt. Elke fühlt sich sichtlich wohl!5 Minuten später sass jeder von uns auf einem Tier und es ging los.
Gas, Lenkrad und Bremse fehlten, dafür hatte jeder einen Zügel in der Hand. Leichtes Ziehen nach links lenkt das Pferd nach links, leichtes Ziehen nach rechts in die Gegenrichtung. ist alles gut, lässt man einfach locker, zum Anhalten zieht man leicht an, bis das Pferd steht. In diesem Modus führ weiteres Ziehen sogar zum Rückwärtsgehen, was wir aber nicht wirklich ausprobiert haben. Alle 4 bekommen ein Pferd zugeteilt.Dann führt uns Mclain durch die Landschaft und bald erreichten wir einen kleinen Flusslauf, dem wir folgten. Schon auf den ersten Metern mussten wir leichte Steigungen hoch und runter reiten, die Pferde links und rechts dirigieren. Die Ufer wurden höher und höher und der Weg schmaler bis man das Tal mit Fug und Recht einen Slot-Canyon nennen konnte. Wir reiten losÜber uns kreisten Hawks, an den Wänden zeigte uns Mclain Petroglyphen und wir mussten an der Engstelle des Canyons wirklich darauf achten, dass wir uns nicht die Knie an den Wänden anstiessen. Oder mit dem Kopf anstiessen. Es wird richtig eng im Slot Canyon.Aber durch die Lenkhilfe Zügel konnte selbst Michael sein Pferd so dirigieren, dass wir links und rechts eine Handbreit Platz hatten und nichts passierte. Oder wussten die Pferde gar, was sie tun mussten und machten alles mehr oder weniger selbstständig.
4 Heinens during Horse Ride in front of the Slot Canyon.An der schönsten Stelle hielt Mclain an und machte Erinnerungsfotos von uns allen.
Es war herrlich still in dem Canyon, wir hörten nur das Klappern der Hufe unserer Pferd, ab und zu die Nachfrage von Mclain „Everything OK back there?“ was Anna oder Elke mit einem „Yes, it’s fine“ quittierten. Und unser freudiges Gigstern, Lachen und die anfordernden Worte, die Michael mit seinem Pferd sprach.
Alle waren glücklich über dieses Abenteuer und auch Mclain schien mit unserer Truppe und unseren Leistungen sehr zufrieden.
Er hatte uns jederzeit gut im Griff und gab uns rechtzeitig die notwendigen Tips, an welchen Stellen wir auf was achten sollten und wie wir unsere Sitzposition auf den Pferden verbessern konnten.
Lena konnte sich immer dann vor Freude kaum beherrschen, wenn ihr Pferd kurzzeitig in den Trab fiel um wieder aufzuholen.
Anna hatte ihre kleine handliche Spiegelreflex Kamera mitgenommen und zog sie immer wenn sie konnte. Durch die vielen Fotos haben wir jetzt eine gute Erinnerung. Steil geht es den Hand hinauf.Zurück ging es dann eine ganze Weile steil einen Hang hinauf. Die Pferde musste kräftig arbeiten und wurden warm. Zwischen Büschen und Bäumen hindurch.Zwischen Büschen und Bäumen ging es im Zick-Zack durch die Landschaft immer weiter nach oben, bis wir dann in der Ferne die typischen Formationen des Bryce Canyons erkennen konnten. Die letzten Meter ritten wir über eine der typischen Off-Roads hier in der Gegend.Die letzte Meile ritten wir entlang einer staubbedeckten Gravel Road und kamen dann nach insgesamt 2 1/2 Stunden Reiten wieder am Truck an. Schnell wurden die Pferde verstaut und Mclain brachte uns wieder zum Ausgangspunkt und unserem Auto zurück.
Dieses Horse Riding werden wir unser ganzes Leben nicht vergessen. Vielleicht ergibt sich eine Möglichkeit, es noch einmal zu wiederholen.