
Mit den Shuttelbussen gelangt man dann in das Tal. Ein vorbildliches System, wenn auch aus Sicht eines europäischen Ingenieurs etwas in die Jahre gekommen. Immerhin fahren die Busse inzwischen mit Flüssiggas und stossen damit keine so schrecklichen Dieselabgase aus. Der letzte Shuttel zurück fährt diese Woche um 21:15 von der Endstation am Stop 8.
Der Shuttle fährt alle 7 – 10 Minuten, so dass zumindest für uns keine Wartezeit bestand.
Wir sind bis zum Stop 5 gefahren und haben uns dort für die Wanderung zu den Emerald Pools entschieden.
Bei dieser netten und einfachen Wanderung überquert man zunächst auf einer grossen Fussgängerbrücke den Fluss und wandert dann westlich am Tal entlang. Der Weg ist teilweise geteert, dann aber ein einfacher Wanderweg.
Difficulty: Easy to lower pool, moderate to middle, strenuous to upper
Length: Round trip distances are 1.2 miles to lower, 2 miles to middle and 3 miles to upper
Elevation change: 70 feet to lower, 150 feet to middle, 350 feet to upper
Die Bewertungen im Internet sind sehr unterschiedlich. Meiner Meinung nach handelt es sich um eine leichte, nette Wanderung zu einem Wasserfall (lower pool) und dann zu einem Becken oberhalb des Wasserfalls (middle pool). Der Weg bietet nette Ausblicke auf das Tal und verläuft am späten Nachmittag ausschliesslich im Schatten.
Der Weg endet dann nach ca. 2 Meilen am nächsten Stop 6 des Shuttle, der uns dann schnell wieder zurück zum Visitor Center brachte.
Wer diese Wanderung zu den Emerald Pools unternimmt, um etwas Spektakuläres zu sehen, hat die falsche Wahl getroffen. Bei wem gilt: „der Weg ist das Ziel“, fühlt sich hier wohl.

Fazit: eine nette leichte Wanderung, am Spätnachmittag im Schatten und daher auch nicht so heiss. Die Wanderzeiten können von geübten Wanderern oder europäischen Berggängern teilweise deutlich unterschritten werden.