Heute habe ich gelernt, dass die Reise zu den meissten der von uns besuchten Nationalparks sich eigentlich hauptsächlich auf dem Colorado Plateau abgespielt hat.

Das Colorado-Plateau ist eine Region westlich der Rocky Mountains im Südwesten der Vereinigten Staaten, die aus mehreren Hochebenen besteht. Das Gebiet erstreckt sich über den Südosten Utahs, das nördliche Arizona und über Teile von New Mexico und Colorado. Das Colorado-Plateau ist mit einer Fläche von 337.000 km² fast so groß wie Deutschland. Es wird vom Colorado River und seinen Nebenflüssen entwässert und hat daher seinen Namen.
Im Bereich des Colorado-Plateaus entstand im Präkambrium ein Becken, das sich mit Erosionsablagerungen füllte. Diesers Becken füllte sich dann mit Wasser und es entstand ein Meer. Aufgrund von tektonischen Plattenverschiebungen kam es zu Gebirgsbildungen mit Brüchen, Verwerfungen und Rissbildungen, sowie Faltungen.
Im Laufe der Zeit erhob sich das alte Becken um gut 1000 Meter zum heutigen Plateau, während gleichzeitig der Colorado River, der Green River und andere Flüsse Canyons in den Fels trieben. Aufgrund der Gesteinshärten in unterschiedlichen Schichten schritt die Erosion unterschiedlich voran. Es entstanden an manchen Orten ungewöhnliche Formationen, beispielsweise die Hoodoos im Bryce-Canyon oder die Steinbögen im Arches-Nationalpark.
Viele dieser Formationen haben wir im Laufe dieses Urlaubs besichtigt und können das Wissen darüber nun langsam vernetzen.