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Monument Valley

  • von

Tja, was soll man zu Monument Valley denn nur schreiben?

Heute (1409.2017) stelle ich fest, dass wir zwar viel darüber geredet haben, aber wohl niemand Lust hatte, etwas zu schrieben. Das fasst gut unser „Problem“ zusammen.

Nun denn, ich brainstorme mal:

  • Dieser Nationalpark liegt auf der Route.
  • Die Felsformationen sind aus Film und Fernsehen bekannt.
  • Und sehen wirklich gut aus.
  • Es ist nett, durch diese Landschaft zu fahren.
  • In den Reiseführern stehen eigentlich mehr Warnungen als positive Hinweise.
  • was noch…?

Wir müssen aber auch zugeben, dass wir gar nicht wirklich im Park drin waren. Weil man ja viele der Felsformationen bereits von der Strasse aus sehen kann. Und auf weitere Runden auf staubigen Strassen und „abgesperrten Schotterpisten“ rund um diesen Felsen hatten wir einfach keine Lust. Vielleicht waren wir an den letzten Tagen aber einfach schon genug Auto gefahren.

Die Hotelsituation war suboptimal. Während der Reisevorbereitung haben wir eigentlich in der Umgebung nur Gouldings Appartments gefunden, wo wir dann letztendlich auch übernachtet haben.

Gouldings Appartments  / Gouldings Lodge ist ein professioneller Touristenbetrieb. Eigentlich gibt es nichts zu meckern. Aber entgegen der ursprünglichen Buchung wurden wir nicht im Haupthaus untergebracht, sondern bekamen etwas ausserhalb in einem weiteren Hauskomplex eine komplette Wohnung mit Küche. Nett, geräumig, aber irgendwie auch nicht besonders. Wir kamen uns vor wie in einer Abstellkammer. Genauso wie die Möbel in der Wohnung auf uns wirkten. Es gab in und um Goldings Lodge alles, was man benötigt. Die Mitarbeiter waren alle sehr bemüht und freundlich. Professionell. Daran gibt es nichts auszusetzen. Aber verglichen mit gleich teuren Hotels in San Francisco oder Las Vegas hatten wir hier am „Ende der Welt“ den Eindruck, dass hier nur versucht wird, Geld zu machen. Verständlich. Legitim. Funktioniert aber nur weil ein vernünftiges Angebot (ein wirklicher Markt) hier fehlt. Preis und Leistung stimmen einfach für uns nicht zusammen.

Weil dieser Nationalpark und seine Umgebung in einem Indianerreservat liegt, hatten wir nicht das Gefühl, wirklich willkommen zu sein. An den Highways entlang verlaufen Zäune, welche einem das Gefühl geben: „dies ist unser Land, nicht betreten“. Die Infrastruktur ist teilweise releativ ärmlich. Die umliegenden Siedlungen sind klein und heruntergekommen.

Vermutlich drückten diese Impressionen auch auf unsere Laune.

Es gibt immer wieder Stellen, wo die Indianer versuchen Business zu machen. Z.B. verschiedene Schmuckstände, in denen sehr freundlich lokaler Schmuck der Indianer verkauft wird. Professionell. Jedoch auch nicht unser Ding.

Wir haben versucht, Bilder vom Sonnenuntergang zu machen und sind dazu extra zu einem möglicherweise interessanten Punkt am Highway gefahren.

Am interessantesten war noch die kurze Flugstunde von Lena und Michael am Spätnachmittag in der Nähe.

Fazit: uns hat es nicht sonderlich gefallen. Aber vielleicht waren wir auch einfach müde, hatte zu viele schöne Eindrücke vom Grand Canyon, hatten etwas Pech mit der Wohnung oder unseren Erwartungen daran. Für uns hat sich dieser Stop nicht wirklich gelohnt und wir würden nicht noch einmal extra hier hin fahren.

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