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TomTom verloren?

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Am Flughafen stellte sich Michael mit dem Motorhome auf den vorher ausgekundschafteten Parkplatz. Nach einiger Zeit kam der Anruf, dass zwar der Mietwagen abgegeben sei, aber das TomTom darin liegengeblieben war. Anna und Elke hatten den Wagen abgestellt und sich kaufm umgedreht und schon war der Wagen weggefahren worden. Als Anna nach 10 Sekunden merkte, dass das Navi auf dem Sitz liegen geblieben war, war es schon zu spät.

Am Schalter konnten sie auch nicht helfen. Erst als Michael den Receipt der Mietwagenrückgabe per E-Mail zugesendet bekommen hatte, konnten sie rausfinden, wo der Wagen war und es wurde uns das Navi in einer grossen Tüte zurückgebracht.

Viel Aufregung, aber es ist alles gut gegangen. Dumm nur, dass im und vor dem Mietwagengebäude kein Handy-Empfang ist und wir daher kaum miteinander telefonieren konnten. Da hatten wir schon 4 US Handy-Karten und hier im Silicon Valley auf dem Flughafen funktionierten sie nicht.

Als wir uns draussen am Zaun beim Motorhome wiedergefunden hatten, konnten wir dann nach kurzer Zeit auch los. Auf dem Highway 101 fuhren wir wieder – wie schon am ersten Tag – durch San Franciso. Die Strasse führt direkt durch Downtown. Wenn auch nicht durch das Bankenviertel, so doch zweispurig mitten durch die Stadt.

Komisch, dass niemand Michael aufforderte, rechts hoch auf die Lombard Street einzubiegen. Alle wollten nach links in Richtung Golden Gate.

Und wenige Minuten später konnten wir sagen «We crossed the Bridge» (with our motorhome).
Weil es schon so spät geworden war, beschlossen wir, nicht an der Küste lang zu fahren, sondern den Highway 101 nach Norden zu nehmen. Das brachte uns eine deutliche Zeiteinsparung.
40 Meilen vor unserm Ziel führte uns das TomTom dann doch noch ab und wir fuhren in den immer dunkler werdenden Abend, den Redwood-Highway hinauf nach Norden.

Nach insgesamt 130 Meilen erreichten wir dann gegen 9:30 pm den Camground im Still Water State Park. Am Eingang stand eine Tafel. Lena schaut im Schein ihrer iPhone Taschenlampe nach und fand unseren Namen für die heutige Nacht auf dem Stellpatz 2 eingetragen. Genau wir reserviert.
Dieser Stellplatz war der zweite direkt neben dem Eingang, aber einige Kurven höher oben im Wald. Nummer 1 war nicht besetzt, so dass wir in Ruhe mit viel Platz rückwärts einparken konnten. Wir hatten hier keinen Hook-Up, mussten uns also auf unsere bordeigene Elektrik und das eigene Wasser verlassen.
Aber weil wir hundemüde waren, gingen wir nach dem Zähneputzen im Waschhaus und dem Beziehen unserer Betten direkt ins Bett. Strom haben wir so kaum gebraucht. Und Wasser auch keines.

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