Weil wir hier in Arnold schon sehr in der Nähe vom Yosemite Park waren, lag es nahe, den Park anzuschauen oder wenigstens zu besuchen. Also beschlossen wir den Donnerstag zu nuzten und machten uns früh Morgens auf dem Weg. Wir hatten eine sehr gute und landschaftlich wieder sehr interessante Fahrt zum Yosemite Park und waren gegen 10:20 dort.
Nach einer kurzen Orientierung im Besucherzentrum und einem frühen Brunch mit Sandwich und Salat haben wir uns zu den Wasserfällen aufgemacht. Nach einer ShuttleBus Fahrt ging es in der Mittagshitze steil bergauf und war sehr schweisstreibend. Die Mühen wurden von herrlichen Blicken auf den Wasserfall inklusive Regenbogen belohnt.
Störend waren einzig allein die Menschenmassen auch im Steilstück des Aufstieges. Kreti und Pleti (John und Mia) schleppten ihre kaum laufen könnenden Kleinkinder dort in Badeschläppchen in der brütenden Hitze hoch. In den Grosstädten würden die gleichen Personen es wohl kaum vom Auto in den Supermarkt schaffen, aber hier gehört es wohl zum Programm und niemand beschwerte sich.
Und störte diese Menschenmenge in Bikini und Sandalen jedoch auf einer solch steilen Wanderung.
Vor dem endgülitgen Anstieg an den Fuss des Wasserfalls warfen Elke und Michael daher das Handtuch und beschlossen die Rückkehr – nicht ganz zur Freude von Anna.
Diese machte sich an der nächsten Weggabelung auf und ging selber alleine einen anderen Weg hoch zum Aussichtspunkt auf den zweiten Wasserfall.
Lena wollte zuerst auch mit, kehrte dann aber um und verpasste Elke und Michael auf dem Abstieg, die auf sie warteten. Wir warteten daher an verschiedenen Stellen aufeinander und Lena schaffte es aber doch, selber den Weg zurück zum Auto zu finden (inkl. Shuttle Bus, ….). Inwischen sehr in Sorgen teilten wir und nach der Rückkehr von Anna auf, Elke ging und fuhr zum Auto und fand dort die verlorene Lena und Michael machte sich erneut auf den steilen Aufstieg. Zum Glück hatten wir unser Cell-Phone dabei und Elke konnte am Auto Entwarnung geben, so dass Michael auch wieder ins Tal zurück kehren konnte.
Nassgeschwitzt lockte dann der Merced-River im Park. Wir haben uns ein Plätzchen gesucht und sind alle ins kühle Nass. Unvergesslich: Ein Bad im Yosemite in der Abendsonne.
Trotz intensiver Ausschau haben wir Baeckelers jedoch nicht im Park getroffen. Wie auch bei solchen Menschenmassen.
Wir haben etliche Fotos gemacht, die aber noch übertragen werden mussten.
Die Rückfahrt aus dem Park hat uns dann über die 140 nach Merced gebracht, dort haben wir problemlos etwas zum Schlafen gefunden.
Morgen geht es weiter Richtung Monterey und Santa Cruz.