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Blogartikel um 4.15

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Elke hatte sich fest vorgenommen, dass das mit dem Jetleg kein Problem sein sollte. Micha war schon öfter in Amerika gewesen, erschien in den Augen seiner 3 Frauen als Profi und hatte Tipps bereit, wie Melatonin nehmen. Gegenüber solcher Tipps war Elke skeptisch. Was hatte sie von ihrem Vater gelernt? Ist es Zeit zum Schlafen, dreht man sich um, macht die Augen zu und schläft ein. Er hatte aber auch das ganze Leben nie Probleme mit dem Schlafen gehabt und ist nie geflogen. Wow, wie das klingt, nie gefolgen. Kann man sich heute in unserer mobilen Welt so gar nicht mehr vorstellen. Micha ergänzt solche Tipps vom Schwiegervater gerne mit dem Satz „gehe mit einem guten Gewissen ins Bett und dann klappt es mit dem Schlafen“.

Aber an der Uhrzeit des Blockeintrages merkt man, dass hier nun doch der Jetleg seine Symptome zeigt. Oder waren es mehr die Mücken, die über Elkes Kopf ihre Runden zum Angriff drehten, die den Schlaf zur frühen Stunde beendeten. Nachdem 3 Mücken erfolgreich die Kraft der Klatsche gespürt hatten, war Elke wach. Waren es nun die Mücken oder der Jetleg? Zumindestens war an ein Einschlafen wie vom Vater gelernt, nicht zu denken. Also doch Jetleg!

Was hatte Gaby aus ihrer langjährigen Erfahrung als Flugbegleitung Elke am Abend vorher am Telefon zum Umgang mit Jetleg gesagt: Nur nicht stressen lassen! Nicht zu spät ins Bett gehen, wird man wach in der Nacht, sich nicht ärgern, es annehmen, etwas ruhiges machen (vor allem keine Planungen schreiben oder gar Unterrichtsvorbereitungen machen). Ein Buch nehmen, etwas lesen, etwas trinken und ganz entspannt mit der Situation umgehen. Irgendwann wird man wieder müde. Und dann kommt der Alltag, der einem hilft. Morgen werden wir im Berufsleben gefordert sein, können uns nicht  am Nachmittag zu einem Nickerchen zurück ziehen und dann ist man wieder im Rhythmus drin. Micha liegt neben mir und liest die Zeitung (ich erhalte Informationen über den Buchsbaumzünsler, der nun auch unsere Buchsbäume angefressen hat) und ich schreibe endlich mal einen der vielen noch vakanten Blogeinträge. Dies fordert mich aber doch mehr als nur zu lesen. Also fertig mit Blogeinträge schreiben, die anderen vielen Themen müssen warten. Gespritzt habe ich gestern Abend aber noch den Zünsler. Also gutes Gewissen, umdrehen und schlafen. Oder gibt es noch weitere andere Tipps?

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