Nach dem wir im Hotel eingecheckt und uns ausgeruht haben (Lena im Pool, Micha im Bett) sind wir dann am späten Nachmittag wieder zurück in die Stadt gefahren. Insgesamt haben wir ca. 12 Minuten über den Highway 101 bis ins Zentrum. Unser Ziel war die Golde Gate Brige beim Sonnenuntergang.
Der Weg führte uns aber zunächst mal wieder auf die Lombard-Street. Dort fand Michael heraus, dass wir ganz in der Nähe der kurvigsten Strasse der Welt waren. Also rechts ab, die Lombard hoch und dann konnten wir auch schon – mit vielen anderen Autos die Kurven hinunter fahren. Für alle ein einmaliges Erlebnis.
Anschliessend sind wir zur Auffahrt der Golden Gate gefahren. Dort gab es problemlos einen Parkplatz und wir sind zu Fuss über die Ostseite der Brücke gegangen. Zunächst klagte Lena am Auto über den kalten Wind. Sie war die einzige, die nicht mitbekommen hatte, sich war anzuziehen und hatte also nur ein halbes, leichtes Sommerhöschen an.
Auf der Brücke lies der Wind dann glücklicherweise bald nach, es war allen warm genug und wir sind bis fast zum zweiten Pfeiler gelaufen.
Spannend war auch, wie stark die Gezeitenströmung durch die Brücke war. Die Segelboote konnten kaum dagegen an segeln. Der Höhepunkt war dann, als ein riesiges Containerschiff vom Meer aus unter der Brücke durchfuhr und wir es auf unserer Seite direkt unter uns hatten.
Der Spaziergang über die Brücke inklusive des Sonnenunterganges und des Blickes von hoch oben auf das Meer hat uns alle faziniert. Erst als es wirklich dunkel war und sich das Farbenspiel über San Francisco in Grau-Schwarz-Töne verwandelte waren wir wieder zurück im Auto.
Auf der Rückfahrt haben wir dann an der Lombard-Street in einer kleinen Pizzaria noch jeder ein Slice gegessen und den Tag ausklingen lassen.